Osterwanderung 2024

Am Ostermontag hat der Trachtenverein den Nachwuchs  wieder zur traditionelle Osterwanderung  eingeladen. Über 20 Kinder und 30 Eltern und erwachsene Vereinsmitglieder haben sich auf den Weg gemacht und sind der Spur aus Schokoeiern gefolgt, die der Osterhase immer wieder am Wegesrand verteilt hat.

Nach knapp einer Stunde war das Ziel am Würstlberg erreicht und auf die Nachwuchstrachtler wartete nun noch eine spannendende Suche nach den Osternestern, die der Osterhase im Wald versteckt hatte. Aber die Kinder fanden jedes noch so gut versteckte Nest und so ging es anschließend zurück ins Trachtlerheim, wo sich die Erwachsenen mit Kaffee und Kuchen von den Wanderstrapazen erholen konnten und die Kids durften so manches Osternest gleich plündern.

Bastelaktion für Osternester und Osterkerzen

Am 08. März 2024 haben sich die kleinen und großen Trachtler zum Bastelabend als Einstimmung auf das anstehende Osterfest getroffen.

Die Kinder und Jugendlichen haben viele farbenfrohe und sehr fantasievolle Osternester gebastelt. Diese Nester wird der Osterhase hoffentlich reichlich füllen und für die am Ostermontag stattfindende Wanderung verstecken.

Die erwachsenen Trachtler haben anschließend in gemeinsamer Runde Osterkerzen gestaltet. Zum Ausklang der Bastelaktion fand dann wieder ein geselliger Hutza-Abend statt, bei dem die Werke von Klein und Groß noch ausgiebig bestaunt wurden.

Hirschauer Trachtler weiter unter bewährter Führung

Die Hirschauer Trachtler setzen für die nächsten zwei Jahre weiter auf ihre bewährte Führung. Bei der Jahreshauptversammlung wurden 1. Vorstand Michael Meier und sein Stellvertreter Gaston Lottner einstimmig wieder gewählt.

Michael Meier eröffnete die Veranstaltung mit einem Gedenken an die fünf verstorbenen Mitglieder, unter ihnen Ehrenvorstand Emil Engelhardt, das letzte Gründungsmitglied. Erfreuliches hatte er von der Mitgliederentwicklung zu berichten – elf Neuzugänge, keine Austritte. Aktuell zähle man 169 Mitglieder. Höhepunkt der Jahres 2023 sei die Einweihung des neuen Schmuckstücks, des Vereinsheims gewesen. Als weitere Highlights nannte er die Teilnahmen am großen Trachtenfest in Obertraubling, am Oktoberfestzug in München, die eigenen Verkaufsständen beim Frühjahrs- und beim Weihnachtsmarkt und zum großen Finale die Durchführung des 21. Lebendigen Adventskalenders. Die an den 23 Abenden mitgeführte Spendenbox sei von den Besuchern gut gefüllt worden. Den Erlös in Höhe von 1600 Euro habe man für die „Schlaganfall Kinderlotsen“ gespendet. Erfreulich sei, dass die Hutzaabende, bei denen getanzt und Karten gespielt wird und Socken für den Verkauf gestrickt werden, immer besser angenommen werden. Meiers Dank galt allen, die zum aktiven Vereinsleben beigetragen haben.

Für 2024 seien erneut zeit- und geldraubende Aktionen geplant. Das undichte Dach über dem Lagerraum müsse dringend repariert werden. Kostenangebote habe man bereits eingeholt. Wegen der Kosten habe man Kontakt mit dem Festspielverein aufgenommen. Informationen habe man auch eingeholt über die Kosten für den Einbau und die jährliche Wartung eines Aufzugs. In Auftrag gegeben sei bereits ein Fahnenschrank zur Aufbewahrung der beiden Fahnen, der Fahnenbänder und sonstigem Zubehör.

Für die Vortänzer und Jugendleiter berichtete Eva Pfab von ca. 30 Kindern und Jugendlichen, die im 14-tägigen Rhythmus auf zwei Gruppen verteilt den Probenraum für Tanz, Gesang und Spiel nutzen. Aufgetreten seien die Tanzgruppen in der BRK-Tagespflege in Hirschau, im Seniorenheim in Amberg, beim Frühjahrsmarkt, beim Tanzmarathon in Theuern und an einem Adventfensterabend. Einige Kinder haben am Gauzeltlager in Grafenwöhr teilgenommen. Die Betreuer hätten dafür extra Urlaub genommen. Geplant seien ein Singnachmittag mit Saskia Krügelstein, ein Info-Abend für die „neuen“ Eltern, ein Zeltlager, ein Frisierkurs und ein gemeinsamer Ausflug von Groß und Klein im September. Pfabs Dank galt Musikant Franz Dolles. Er habe bei allen Tanzproben und Auftritten gespielt. Dank gebühre auch Jugendleiterin Romina Seifert. Sie kümmere sich um alles Organisatorische.

Ingrid Naber berichtete von einem positiven Kontostand trotz großer Investitionen. Für den Ausbau des Vereinsheims habe man nochmals 10 300 Euro gebraucht. Der Handpritschenwagen, den man hauptsächlich bei den Adventfensterveranstaltungen brauche, habe 1 200 Euro gekostet.  Haupteinnahmen seien der städtische Zuschuss zum Vereinsheimbau sowie die Einnahmen beim Frühjahrs- und Weihnachtsmarkt sowie beim Lebendigen Adventskalender gewesen.

Große Anerkennung zollte Bürgermeister Hermann Falk den Trachtlern. Das Vereinsheim sei ein Schmuckstück geworden, zu dem man dem Verein nur gratulieren könne. Die Mitglieder lebten den Spruch der Gründer „Treu der Sitt‘ – Treu der Tracht – Treu der Heimat“ der Öffentlichkeit vorbildlich vor. Mit der erfolgreichen Jugendarbeit und dem aktiven Vereinsleben zählten die Trachtler zu den Kulturträgern der Stadt. Falk dankte der Vorstandschaft für die aktive Arbeit und die gute Zusammenarbeit.

Gauvorstand Peter Fink schloss sich Falks Worten nahtlos an. Er wies auf das Deutsche Trachtenfest in Wangen im Allgäu hin, an dem auch Hirschauer Trachtler teilnehmen. Den Neuwahlen wünschte er einen guten Verlauf. Sein Wunsch erfüllte sich. Alle Positionen wurden einstimmig gewählt:

1. Vorstand: Michael Meier, 2. Vorstand: Gaston Lottner
Schriftführerin: Martina Dolles, Stellvertreter: Julius Lottner
Kassiererin: Kerstin Meyer, Stellvertreterin: Sieglinde Meier,
Jugendleiterin: Romina Seifert, Stellvertreterin: Franziska Auer,
Vortänzerin: Eva Pfab, Stellvertreterin: Marina  Brearley
Revisoren: Ingrid Naber und Martina Dinges

Bestimmt wurden außerdem einstimmig:
Stellv. Jugendleiterin: Sylvia Summer
Fahnenträger und Musikant: Franz Dolles
Inventarverwalter: Alfred Naber
Webmaster: Christian Summer

Schließlich sah die Tagesordnung auch die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Zu ehren waren:
Für 20 Jahre: Elisabeth Meier, Josef Maier und Tanja Rosensprung
Für 40 Jahre: Maria Luber, Zenta Bauer, Hildegard und Gerhard Siegert
Für 60 Jahre: Helmut Rösch und Richard Birner

(Text: Werner Schulz)

Adventfensterlgänger spenden 1.600 Euro für „Schlaganfall Kinderlotsen“

Er ist einzigartig in der Region – der Hirschauer Lebendige Adventskalender. Im Dezember 2023 wurde er vom Heimat- und Trachtenverein und dem Gewerbeverband zum 21. Mal durchgeführt. 

 

An 23 Abenden öffnete sich – begleitet von einem niveauvollen Rahmenprogramm – in einem Schaufenster ein Adventstürchen. Mit dabei war täglich eine Spendenbox. Deren Inhalt war dieses Mal für die „Schlaganfall Kinderlotsen“ bestimmt. Am Ende kam die beachtliche Summe von 1 600 Euro zusammen. Die Trachtenvereinsvorstandsmitglieder Annemarie Steinl und Alfred Naber übergaben die Spendensumme zusammen mit dem Gewerbeverbandsvorsitzenden Alfred Härtl an Saskia Krügelstein, deren 10-jähriger Sohn Toni im Oktober 2022 einen Schlaganfall erlitt. Sie wird die Spende kommende Woche an die für Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zuständige Schlaganfall-Kinderlotsin Corinna Eitel in der Schön-Klinik in Vogtareuth übergeben. Dann beginnt dort für ihren Sohn wieder ein mehrwöchiger Reha-Aufenthalt. Corinna Seitel habe bei Tonis erstem dortigem Reha-Aufenthalt die Unterstützung durch die „Schlaganfall Kinderlotsen“ angeboten. Das Angebot habe man dankbar angenommen. Seither werde die Familie von der Organisation auf vielfältige Weise unterstützt. Ihr Sohn werde von den Kinderlotsen bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres betreut. In Deutschland, so Saskia Krügelstein, gebe es mehr als 500 Familien, die ein schlaganfallbetroffenes Kind haben. 

 

Annemarie Steinl, Alfred Naber und Alfred Härtl machten deutlich, dass für sie die Frage, wer dieses Mal mit der Adventfensterspende bedacht wird, schnell und einmütig entschieden war, nachdem man von Tonis Schlaganfall erfahren hatte. Zum Schicksal des Kindes komme hinzu, dass Saskia Krügelstein selbst Mitglied des Heimat- und Trachtenvereins ist und sie mit dem Ehenfelder Männerchor, den sie leitet, einen Fensterl-Öffnungsabend musikalisch gestaltet hat. In der Summe enthalten, so Annemarie Steindl, seien 350 Euro, die beim von den Trachtlern organisierten Adventsingen in der Stadtpfarrkirche erlöst wurden. Die Ehenfelder Sänger, die Wernberger Stubenmusi, die Gruppe „Uwe Hermann und Freind“ und das Bläserquartett des Musikzugs hatten eine Stunde lang „Muse und G’sang zum Advent“ geboten und auf jegliches Honorar verzichtet. Das hatten auch alle Musik- und Gesangsgruppen und Geschichtenerzähler getan, die jeweils das Rahmenprogramm beim Fensterlöffnen gestaltet hatten. Alfred Härtl habe einmal mehr jeden Abend für die funktionierende Ton- und Lichttechnik gesorgt. Großen Dank schulde man den Geschäftsleuten, die ihre Auslagen adventlich bzw. weihnachtlich gestaltet und bis zum „Fensterl-Öffnungsabend“ verhüllt hatten. Nicht vergessen dürfe man die Trachtenvereinsmitgliedern und Inge Sommerer, die für das leibliche Wohl der Fensterlänger gesorgt haben, ebenso die Feuerwehrleute, die für das Regeln des Verkehrs zuständig waren. Die Fensterlgänger hätten all das durch ihre Spendenfreudigkeit belohnt.

(Text: Werner Schulz)

Neujahrskaffee 

Am 04.01.2024 fand zum ersten Mal unser Neujahrskaffee statt, viele Mitglieder sind der Einladung gefolgt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren 2. Vorstand Gaston Lottner haben sich die zahlreichen Besucher den Kaffee und Kuchen bei netten Gesprächen schmecken lassen.

2 Sternsinger Gruppen, welche unter anderen aus Kindern aus dem Verein bestanden, haben 
den Seegen in unser Vereinsheim gebracht.

Zum Abschluss durfte sich jede Familie über ein Glas Marmelade freuen. 

Muse und G’sang zum Advent

Nirgends ist die Vorfreude auf die Geburt Christi intensiver erlebbar als in dem Haus, in dem Gott selbst wohnt! Wer sich in die Sehnsüchte der auf den Erlöser wartenden Menschen vertiefen wollte, hatte es mit dem Besuch der Veranstaltung „Muse und G’sang zum Advent“ in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt richtig getroffen.
Die Ehenfelder Sänger, das Trio „Uwe Hermann und Freind“, die Wernberger Stubnmuse, das Bläserquartett des Hirschauer Musikzugs und Franz Dolles bescherten den gut 200 Besuchern eine besinnliche Stunde mit vorweihnachtlichen Liedern, Instrumentalstücken und Texten. Die Besucher dankten nicht nur mit ihrem Beifall, sondern auch mit beachtlichen Geldspenden. Die gespendeten 350 Euro landeten allesamt in der Spendenbox des „Lebendigen Adventskalenders“ und kommen so den „Schlaganfall Kinderlotsen“ zugute.

(Text: Werner Schulz)

Letztes Gründungsmitglied und Ehrenvorstand Emil Engelhardt verstorben 

Am 12. Dezember 2023 verstarb unser Ehrenvorstand Emil Engelhardt im Alter von 97 Jahren. 

Im Jahr 1947 gründete er zusammen mit 17 Brauchtumsfreunden - darunter seine spätere Frau Hermine den Hirschauer Heimat- und Trachtenverein. Von diesem Tag an machte er den Leitspruch „Treu der Heimat – treu der Sitt‘ – treu der Tracht! Den Alten zur Ehr‘, den Jungen zur Lehr‘“ ein gutes Stück zu seinem Lebensinhalt. Die 76-jährige Geschichte des Trachtenvereins ist ohne Emil so gut wie nicht vorstellbar. Es gibt kaum eine Aufgabe, die der Verstorbene in den zurückliegenden Jahrzehnten bei den Trachtlern nicht übernommen hat. Er diente dem Verein als Vorplattler, Jugendleiter, Gerätewart, Kassier und 1. Vorsitzender. Als Dank für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde er mit dem Vereinsabzeichen in Silber und Gold ausgezeichnet und als Krönung 1990 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch der Gauverband Oberpfalz der Heimat- und Volkstrachtenvereine würdigte sein vorbildliches Engagement. Er verlieh ihm das silberne und goldene Ehrenabzeichen und ernannte ihn 1987 zum Gau-Ehrenmitglied. Die Stadt Hirschau würdigte Emil Engelhardts langjährige ehrenamtliche Vereinstätigkeit 1989 mit der Verleihung des Ehrentellers für langjährige Vereinstätigkeit. Bis zuletzt nahm Emil an den Veranstaltungen des Vereins teil und trug stehts mit Stolz seine Tracht. Eine große Freude war es für ihn, dass seine Kinder, Schwiegersohn, Enkel und auch Urenkel aktiv im Verein tätig sind. Zum Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine Verdienste um den Verein begleitete die Vereinsfahne Emil auf seinem letzten Weg. Wir werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten. 

Ehrungen 

Eva Pfab, Alfred Naber und Franz Dolles wurden in der jüngsten Gauversammlung der Heimat- und Volkstrachtenvereine Oberpfalz für herausragende Verdienste durch Gauvorstand Peter Fink ausgezeichnet. Eva Pfab erhielt die Gauehrennadel in Silber. Sie ist bereits seit ihrem dritten Lebensjahr im Trachtenverein Hirschau und im Gau aktiv. Schon als Kind war sie gerne im Zeltlager, im Musikseminar und anderen Veranstaltungen im Verein oder Gau dabei. Seit 23 Jahren fungiert Pfab als Vortänzerin und übernahm weitere Ämter. Sie baute die Zwergerlgruppe auf und leitet diese, unterstützt zudem die Jugendgruppe. In der Gauverwaltung war Eva Pfab als stellvertretende Kassiererin und Revisorin tätig.
Alfred Naber ist seit 1986 Mitglied und aktiver Tänzer im Verein. 17 Jahre lang stand er als erster und zweite Vorsitzender an der Spitze, ist jetzt als Inventarverwalter tätig. Seit zwei Jahren ist Naber "Oberbauherr". Nur durch sein Können, seine Zeit und sein Verantwortungsbewusstsein konnte das Projekt "eigenes Vereinsheim" in die Tat umgesetzt werden. Alfred, ein Mann für alle Fälle, wurde 2018 zum Ehrenmitglied des Trachtenvereins Hirschau ernannt. Die goldene Gauehrennadel würdigt seinen unermüdlichen Einsatz.[FD1] 

Franz Dolles ist seit 1982 Mitglied im Verein. Nach seiner Einheirat in die Trachtlerfamilie Engelhardt wurde er aktives Mitglied im Heimat- und Trachtenverein Hirschau. Tänzer, Musikant, Fahnenträger, elf Jahre erster oder zweiter Vorsitzender sind ein Auszug seiner Funktionen. Oft war er mit der Jugend unterwegs, als Betreuer im Musikseminar oder im Zeltlager dabei. Der zweite "Mann für alle Fälle". In der Gauverwaltung arbeitet er im Sachausschuss Musik mit. Als "stellvertretender Oberbauherr" hat auch er sehr viel Zeit in den Bau des Vereinsheimes gesteckt. Mit viel Geschick wurde ein Schmuckstück für Tanzproben, Gruppenstunden, Vereins- und Hutzaabende gezaubert. Franz Dolles wurde 2018 zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt, die Goldene Gauehrenadel würdigt sein Engagement.

von links: 3.Bürgermeister Hermann Gebhard, Gauvorsitzender Peter Fink sowie die Ausgezeichneten vom Heimat- und Trachtenverein Hirschau Alfred Naber, Eva Pfab, Franz Dolles, 2. Gauvorsitzender Johannes Heyda und Vorsitzender Michael Meier

Heimeinweihung

Begrüßung

Andacht

Segnung

Gratulation

Danke an die Stadt

Sekt für alle

Gäste

Gäste

Blättern in der Baustellenchronik

„Was lange währt, wird endlich gut!“

76 Jahre nach seiner Gründung hat der Heimat- und Trachtenverein erstmals ein eigenes Vereinsheim. Es ist, wie Bürgermeister Hermann Falk sagte, ein Schmuckstück geworden. Am Sonntag, 18.Juni wurde es eingeweiht. Die Trachtler hatten anlässlich der Einweihung zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen. Das Publikumsinteresse übertraf die kühnsten Erwartungen. Das Heim platzte nahezu aus allen Nähten, als Vorstand Michael Meier in seinen einleitenden Worten die Geschichte des Heimbaus skizzierte. Nach reiflicher Überlegung habe man 2019 das Angebot des damaligen Festspielvereinsvorsitzenden Hans Drexler angenommen, im 2. Stock der Alten Mälzerei des Pflegschlosses einen Vereinsraum einzurichten. Dabei sei man sich bewusst gewesen, dass man das Vorhaben finanziell nur schultern könne, wenn die Mitglieder zu enormen Eigenleistungen bereit seien. Diese könnten sich in der Tat mehr als sehen lassen. Nicht weniger als 1 930 unentgeltliche Arbeitsstunden wurden von den Männern, Frauen und auch Kindern des Vereins erbracht. Insgesamt 22 Helfer*innen seien im Einsatz gewesen. Den Mammutanteil hätten Alfred Naber mit 805 und Franz Dolles mit 625 Stunden geleistet. Ihnen allen sagte Meier ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement. Zuschüsse habe man vom Kreisjugendring, der AOVE und von der Stadt Hirschau erhalten. Der Vorsitzende hoffte, dass das neue Domizil sich als Investition in die Zukunft erweise und oft genutzt wird, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen. Die kirchliche Segnung nahmen Diakon Richard Sellmeyer und Pfarrer Stefan R. Fischer vor. Letzterer nannte es „ein echtes Stück Segen, dass der Heimat- und Trachtenverein diesen Raum hat. Hier sind alle Generationen versammelt. Hier wird das gelernt und weitergegeben, was der Kleber einer Gesellschaft ist: Miteinander!“ Jeder Mensch frage nach Tradition, nach Woher und seinen Wurzeln. Bezugnehmend auf das hebräische Sprichwort „Die Vergangenheit liegt vor uns“ wünschten Diakon Sellmeyer und Pfarrer
Fischer den Trachtlern, immer einen Blick auf das Vergangene zu haben, der nach vornegerichtet ist und den Blick von oben, dass Gott das Miteinander in diesen Räumen segensreich begleitet. Bürgermeister Hermann Falk beglückwünschte die Trachtler zu dem überaus gelungenen Werk. In diesen Räumen könne man sich wohl fühlen und Tradition pflegen. Allen Respekt zollte er den überaus fleißigen Helfern. Sie hätten für den Verein viel Freizeit geopfert. Es sei schön anzuschauen, dass alle Generationen im Verein aktiv dabei sind. Zur Finanzierung der Einweihungsfeier hatte das Stadtoberhaupt einen Scheck mitgebracht. Voll des Lobes für das mit viel Eigeninitiative und körperlichem Einsatz geschaffene Heim war auch Gauvorstand Peter Fink. Es lade förmlich zum Verweilen ein. Die Hirschauer Trachtler hätten nun eine Heimstatt, die es ihnen ermöglicht, besser als bisher seiner Pflege der Kameradschaft und des Brauchtums gerecht zu werden. In der Reihe der Gratulanten durfte das Patenkind der Hirschauer Trachtler, der Heimat- und Volkstumsverein Ehenbachtaler aus Schnaittenbach nicht fehlen. Einer alten Tradition folgend übergab Vorstand Erwin Meier als symbolisches Einzugsgeschenk einen Korb mit Brot und Salz, ein Präsent, das für Sesshaftigkeit und Gemeinschaft steht. Sichtlich bewegt in der großen Gästereihe war das einzig noch lebende Gründungsmitglied der Hirschauer Trachtler, der Ehrenvorsitzende Emil Engelhardt. Der 97-Jährige gestand: „Dass ich des nu daleb, dass mir a so a schöins Heim hob’n, hätt‘ i nimma g’laubt!“

Werner Schulz

Tag der offenen Tür

E I N L A D U N G
zur Jahreshauptversammlung
am Samstag, 11.03.2023 um 19:00 Uhr

im neuen Vereinsraum, Zugang über Gelände Schloßbrauerei (siehe Beschilderung)


Wir laden alle Vereinsmitglieder hiermit recht herzlich zur Teilnahme an der
Jahreshauptversammlung in unseren neuen Räumlichkeiten ein.

Tagesordnung:
1. Begrüßung und Totengedenken
2. Beschlussfassung der Tagesordnung
3. Berichte der Vorstandschaft
4. Revisionsbericht
5. Entlastung der Vorstandschaft
6. Ehrungen
7. Grußworte
8. Anträge und Verschiedenes
Schriftliche Anträge erbitten wir bis spätestens 04.03.2023 an den 1. Vorstand Michael Meier.

Für eine bessere Planbarkeit bitten wir ebenfalls um Mitteilung bis 04.03.2023 wenn ein
Abendessen gewünscht ist. Wir bieten an
- Wurstsalat mit Brot
- Obatzda mit Breze
Mit Trachtengruß

Die Vorstandschaft

Ein gesundes Neue Jahr 2023 wünscht der Trachtenverein Hirschau 

Herzliches Dankeschön allen Teilnehmer am Adventfenster 2022 - Danke euch

Letztes Wochenende waren wir mit einer Abordnung beim Deutsches Trachtenfest in Bruck.

Die Teilnehmer waren Trachten-und Heimatvereine aus ganz Deutschland.

Auch Ministerpräsident Söder wohnte dem Spektakel bei.

Etwas Heiß aber trotzdem wunderschön. 

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Aktuelle Termine

Die nächsten Termine sind in der Tagespresse,
in unserem Google-Kalender und bei hirschau.de zu sehen.

Eindrücke von ein paar unserer Aktivitäten gibt es z. B. hier.

Wir sagen danke

Hallo ihr Lieben,
wir möchten gerne DANKE sagen:
dank euch konnten wir bei unserer Sammelaktion des Trachtenvereins für Flüchtlinge aus der Ukraine unvorstellbar viele Spenden sammeln. Nie hätten wir gedacht dass unser kleiner Aufruf so viele Menschen bewegt.
Daher möchten wir DANKE sagen 

  • an Sandro vom Cafe Restaurant Lutz und die Gebrüder Dorfner GmbH, die uns Transporter für die Weiterfahrt der Spenden kostenlos zur Verfügung gestellt haben. 
  • an Conrad Electronic und Eisen Schertl, von denen wir viiiiele Kartons zum Verpacken erhalten haben.
  • an die Schloß Apotheke für einige Kartons mit medizinischem Material
  • an alle Privatpersonen, die gespendet haben und 
  • an alle, die beim Sortieren, Verpacken, weiterfahren geholfen haben.

In nur drei Tagen konnten wir drei Transporter und vier Autos - voll bis oben hin - beladen und nach Wackersdorf zur Sammelstation der katholischen Gemeinde und Sulzbach, der Sammelstation der Organisation zamhaltn, bringen.

Lasst uns gemeinsam hoffen, dass dieser Krieg bald zu Ende ist - und den Flüchtigen helfen so gut wir können!


Kleine Söckchen für kleine Füße

Söckchen für Frühchen

Die kleinsten Empfänger der Spende passen gerade einmal in eine Handfläche. 80 Paar
klitzekleine Söckchen konnte Vorstand Michael Meier mit den Strickerinnen des Vereins an die stellvertretende Stationsleitung der Kinderintensivstation am Klinikum St. Marien in Amberg übergeben. „Die Söckchen können wir sehr gut gebrauchen, denn oftmals brauchen wir schon einige Paar Socken für ein Kind. Gerade wenn unsere ganz Kleinen etwas länger bei uns sind“, so Marion Neller.

Mensch - ärgere - dich - nicht - Turnier des Heimat- und Trachtenvereins


Dank des guten Wetters konnte das Turnier im Freien durchgeführt werden. Auf drei Spielbretter wurde zunächst die Vorrunde gespielt und so die 3 Finalteilnehmer ermittelt. Anfangs war es sehr ruhig an den einzelnen Tischen, doch mit der Dauer des Spiels wurde es an den Tischen etwas lauter und die Emotionen mancher Spieler schwankten von Wut über den Rauswurf vorm Ziel bis zur leichten Schadenfreude eines gelungen eigenen Zuges.

Das Endspiel konnte nach gut einer Stunde dann begonnen werden. Gespielt wurde auf dem von Vorstand Michael Meier am Pflaster aufgezeichneten Spielfeld mit extra großen Spielsteinen und Würfel. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten weil es ein Kopf an Kopf Rennen aller 3 Spielerinnen zum Ende hin gab. Den entscheidenden letzten Spielstein setzte Anja Schwab aus Immenstetten dann als erste ins Ziel, gefolgt von Josephine Summer (Hirschau) und Hanna Ries (Steiningloh). Alle Teilnehmer durften sich mit Süßigkeiten und Getränken versorgen. Jugendleiter Tomas Svensson überreichte den drei Siegerinnen Eisgutscheine für die Hirschauer Eisdiele.

Mensch - ärgere - dich - nicht - Turnier des Heimat- und Trachtenvereins


Dank des guten Wetters konnte das Turnier im Freien durchgeführt werden. Auf drei Spielbretter wurde zunächst die Vorrunde gespielt und so die 3 Finalteilnehmer ermittelt. Anfangs war es sehr ruhig an den einzelnen Tischen, doch mit der Dauer des Spiels wurde es an den Tischen etwas lauter und die Emotionen mancher Spieler schwankten von Wut über den Rauswurf vorm Ziel bis zur leichten Schadenfreude eines gelungen eigenen Zuges.

Das Endspiel konnte nach gut einer Stunde dann begonnen werden. Gespielt wurde auf dem von Vorstand Michael Meier am Pflaster aufgezeichneten Spielfeld mit extra großen Spielsteinen und Würfel. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten weil es ein Kopf an Kopf Rennen aller 3 Spielerinnen zum Ende hin gab. Den entscheidenden letzten Spielstein setzte Anja Schwab aus Immenstetten dann als erste ins Ziel, gefolgt von Josephine Summer (Hirschau) und Hanna Ries (Steiningloh). Alle Teilnehmer durften sich mit Süßigkeiten und Getränken versorgen. Jugendleiter Tomas Svensson überreichte den drei Siegerinnen Eisgutscheine für die Hirschauer Eisdiele.

Mensch - ärgere - dich - nicht - Turnier des Heimat- und Trachtenvereins


Dank des guten Wetters konnte das Turnier im Freien durchgeführt werden. Auf drei Spielbretter wurde zunächst die Vorrunde gespielt und so die 3 Finalteilnehmer ermittelt. Anfangs war es sehr ruhig an den einzelnen Tischen, doch mit der Dauer des Spiels wurde es an den Tischen etwas lauter und die Emotionen mancher Spieler schwankten von Wut über den Rauswurf vorm Ziel bis zur leichten Schadenfreude eines gelungen eigenen Zuges.

Das Endspiel konnte nach gut einer Stunde dann begonnen werden. Gespielt wurde auf dem von Vorstand Michael Meier am Pflaster aufgezeichneten Spielfeld mit extra großen Spielsteinen und Würfel. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten weil es ein Kopf an Kopf Rennen aller 3 Spielerinnen zum Ende hin gab. Den entscheidenden letzten Spielstein setzte Anja Schwab aus Immenstetten dann als erste ins Ziel, gefolgt von Josephine Summer (Hirschau) und Hanna Ries (Steiningloh). Alle Teilnehmer durften sich mit Süßigkeiten und Getränken versorgen. Jugendleiter Tomas Svensson überreichte den drei Siegerinnen Eisgutscheine für die Hirschauer Eisdiele.

Mensch - ärgere - dich - nicht - Turnier des Heimat- und Trachtenvereins


Dank des guten Wetters konnte das Turnier im Freien durchgeführt werden. Auf drei Spielbretter wurde zunächst die Vorrunde gespielt und so die 3 Finalteilnehmer ermittelt. Anfangs war es sehr ruhig an den einzelnen Tischen, doch mit der Dauer des Spiels wurde es an den Tischen etwas lauter und die Emotionen mancher Spieler schwankten von Wut über den Rauswurf vorm Ziel bis zur leichten Schadenfreude eines gelungen eigenen Zuges.

Das Endspiel konnte nach gut einer Stunde dann begonnen werden. Gespielt wurde auf dem von Vorstand Michael Meier am Pflaster aufgezeichneten Spielfeld mit extra großen Spielsteinen und Würfel. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten weil es ein Kopf an Kopf Rennen aller 3 Spielerinnen zum Ende hin gab. Den entscheidenden letzten Spielstein setzte Anja Schwab aus Immenstetten dann als erste ins Ziel, gefolgt von Josephine Summer (Hirschau) und Hanna Ries (Steiningloh). Alle Teilnehmer durften sich mit Süßigkeiten und Getränken versorgen. Jugendleiter Tomas Svensson überreichte den drei Siegerinnen Eisgutscheine für die Hirschauer Eisdiele.

Mensch - ärgere - dich - nicht - Turnier des Heimat- und Trachtenvereins


Dank des guten Wetters konnte das Turnier im Freien durchgeführt werden. Auf drei Spielbretter wurde zunächst die Vorrunde gespielt und so die 3 Finalteilnehmer ermittelt. Anfangs war es sehr ruhig an den einzelnen Tischen, doch mit der Dauer des Spiels wurde es an den Tischen etwas lauter und die Emotionen mancher Spieler schwankten von Wut über den Rauswurf vorm Ziel bis zur leichten Schadenfreude eines gelungen eigenen Zuges.

Das Endspiel konnte nach gut einer Stunde dann begonnen werden. Gespielt wurde auf dem von Vorstand Michael Meier am Pflaster aufgezeichneten Spielfeld mit extra großen Spielsteinen und Würfel. Die Spannung war kaum mehr auszuhalten weil es ein Kopf an Kopf Rennen aller 3 Spielerinnen zum Ende hin gab. Den entscheidenden letzten Spielstein setzte Anja Schwab aus Immenstetten dann als erste ins Ziel, gefolgt von Josephine Summer (Hirschau) und Hanna Ries (Steiningloh). Alle Teilnehmer durften sich mit Süßigkeiten und Getränken versorgen. Jugendleiter Tomas Svensson überreichte den drei Siegerinnen Eisgutscheine für die Hirschauer Eisdiele.

Brauch des Kräuterbuschenbindens lebendig halten

Bis ins 10. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zum Festtag Maria Himmelfahrt Heil- und Würzkräuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst segnen zu lassen. Edwin und Annemarie Steinl und seit einigen Jahren auch Alfred und Ingrid Naber sammeln die benötigten Kräuter und Getreide. Auch heuer fanden sich Mitglieder des Trachtenvereins am Vorabend des Feiertags bei Fam. Steinl ein, um die bunten Kräuter zu ca. 100 farbenfrohen Sträußen zu binden. Die gesegneten Kräuterbuschen wurden auf den letzten Bänken der Pfarrkirche ausgelegt, so konnte sich jeder Gottesdienstbesucher seinen Buschen mit nach Hause nehmen, ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kirchgänger zu haben. Dass diese den Brauch nach wie vor schätzen, zeigte sich nach Beendigung der Messe. Es blieb kein einziger Kräuterbuschen zurück.

Brauch des Kräuterbuschenbindens lebendig halten

Bis ins 10. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zum Festtag Maria Himmelfahrt Heil- und Würzkräuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst segnen zu lassen. Edwin und Annemarie Steinl und seit einigen Jahren auch Alfred und Ingrid Naber sammeln die benötigten Kräuter und Getreide. Auch heuer fanden sich Mitglieder des Trachtenvereins am Vorabend des Feiertags bei Fam. Steinl ein, um die bunten Kräuter zu ca. 100 farbenfrohen Sträußen zu binden. Die gesegneten Kräuterbuschen wurden auf den letzten Bänken der Pfarrkirche ausgelegt, so konnte sich jeder Gottesdienstbesucher seinen Buschen mit nach Hause nehmen, ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kirchgänger zu haben. Dass diese den Brauch nach wie vor schätzen, zeigte sich nach Beendigung der Messe. Es blieb kein einziger Kräuterbuschen zurück.

Brauch des Kräuterbuschenbindens lebendig halten

Bis ins 10. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zum Festtag Maria Himmelfahrt Heil- und Würzkräuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst segnen zu lassen. Edwin und Annemarie Steinl und seit einigen Jahren auch Alfred und Ingrid Naber sammeln die benötigten Kräuter und Getreide. Auch heuer fanden sich Mitglieder des Trachtenvereins am Vorabend des Feiertags bei Fam. Steinl ein, um die bunten Kräuter zu ca. 100 farbenfrohen Sträußen zu binden. Die gesegneten Kräuterbuschen wurden auf den letzten Bänken der Pfarrkirche ausgelegt, so konnte sich jeder Gottesdienstbesucher seinen Buschen mit nach Hause nehmen, ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kirchgänger zu haben. Dass diese den Brauch nach wie vor schätzen, zeigte sich nach Beendigung der Messe. Es blieb kein einziger Kräuterbuschen zurück.

Brauch des Kräuterbuschenbindens lebendig halten

Bis ins 10. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zum Festtag Maria Himmelfahrt Heil- und Würzkräuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst segnen zu lassen. Edwin und Annemarie Steinl und seit einigen Jahren auch Alfred und Ingrid Naber sammeln die benötigten Kräuter und Getreide. Auch heuer fanden sich Mitglieder des Trachtenvereins am Vorabend des Feiertags bei Fam. Steinl ein, um die bunten Kräuter zu ca. 100 farbenfrohen Sträußen zu binden. Die gesegneten Kräuterbuschen wurden auf den letzten Bänken der Pfarrkirche ausgelegt, so konnte sich jeder Gottesdienstbesucher seinen Buschen mit nach Hause nehmen, ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kirchgänger zu haben. Dass diese den Brauch nach wie vor schätzen, zeigte sich nach Beendigung der Messe. Es blieb kein einziger Kräuterbuschen zurück.

Brauch des Kräuterbuschenbindens lebendig halten

Bis ins 10. Jahrhundert reicht der Brauch zurück, zum Festtag Maria Himmelfahrt Heil- und Würzkräuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst segnen zu lassen. Edwin und Annemarie Steinl und seit einigen Jahren auch Alfred und Ingrid Naber sammeln die benötigten Kräuter und Getreide. Auch heuer fanden sich Mitglieder des Trachtenvereins am Vorabend des Feiertags bei Fam. Steinl ein, um die bunten Kräuter zu ca. 100 farbenfrohen Sträußen zu binden. Die gesegneten Kräuterbuschen wurden auf den letzten Bänken der Pfarrkirche ausgelegt, so konnte sich jeder Gottesdienstbesucher seinen Buschen mit nach Hause nehmen, ohne direkten Kontakt zu einem anderen Kirchgänger zu haben. Dass diese den Brauch nach wie vor schätzen, zeigte sich nach Beendigung der Messe. Es blieb kein einziger Kräuterbuschen zurück.

Zwergerln haben wieder Spaß am Popo-Tanz


Der letzte öffentliche Auftritt der „Trachten-Zwergerln“ des Heimat- und Trachtenvereins liegt knapp zwei Jahre zurück. Fast eineinhalb Jahre ist es her, dass sie sich zum letzten Mal zu einer Tanzprobe trafen. Seit letztem Freitag ist Schluss mit der von der Corona-Pandemie verursachten Abstinenz. Im Probenraum des Josefshauses trafen sich die Kleinen erstmals wieder zu einer Tanzprobe. Die Freude über das Wiedersehen war riesengroß. Einige der Zwergerln hatten sich seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. Nicht minder erfreut waren Zwergerl-Chefin Eva Ries und der musikalische Begleiter der Zwergerln Franz Dolles. Während seiner Vorstands-Ära wurde die Gruppe 2012 gegründet, die seither von Eva Ries geleitet und betreut wird. Bei der Proben-Premiere erhielten sie Unterstützung durch Romina Seifert. Franz Dolles brauchte nicht lange zu überlegen, mit welchen Musikstücken er mit seinem Akkordeon zum Auftakt aufspielen sollte. Ganz oben auf der Wunschliste standen der „Hans Adam“, den die Kinder „Popo-Tanz“ nennen und die „Fingerl-Polka“, im Zwergerl-Jargon als „Schimpftanz“ bezeichnet. Verständlich, dass es dabei doch das eine oder andere Mal etwas hakte. Gleiches galt für den „Hans bleib daou“
und das Lied vom Elefanten „Ein Elefant, der balanciert“. Eva Ries war mehr als zufrieden mit ihren Schützlingen: „Ich hatte schon befürchtet, dass ihr alles vergessen habt.“ Ab sofort wird wieder freitags im 14-tägigen Turnus geübt, jeweils um 18 Uhr im Josefshaus – das nächste Mal am Freitag, den 9. Juli. Selbstverständlich sind Neueinsteiger herzlich willkommen. Sie brauchen nur einfach bei einer Tanzprobe vorbeischauen. Interessierte Eltern erhalten nähere Auskünfte bei Eva Ries (Tel. 0160/94664965). Im Anschluss an die Zwergerln probt am 9. Juli um 18.45 Uhr im Josefshaus die Jugend- und Erwachsenengruppe im Rahmen des Trachtler-Stammtisches, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind.

Seit letztem Freitag ist Schluss mit der von der Corona-Pandemie verursachten Proben- und Auftrittsabstinenz der Trachten-Zwergerln. Zu den Akkordeonklängen von Franz Dolles übten
die Kleinen unter Leitung von Eva Ries (l.) und Romina Seifert (r.) ihnen altvertraute Tänze wie die „Fingerl-Polka“ (im Bild), die sie „Schimpftanz“ nennen oder auch den „Popo-Tanz“, der eigentlich „Hans Adam“ heißt.

Trachtler gratulieren ihrem Urgestein Emil Engelhardt

Hirschau. (u) „Totgesagte leben länger!” Zumindest auf Emil Engelhardt, den Ehrenvorstand des Heimat- und Trachtenvereins, trifft dieses Sprichwort voll und ganz zu. Im Kriegsjahr 1944 hatte man seiner Mutter bereits die Nachricht von seinem Feldtod überbracht und einen Gedenkgottesdienst angesetzt. Dieser Tage feierte er seinen 95. Geburtstag.

In Schnaittenbach am 10. Juni 1926 als ältestes von vier Kindern geboren, musste Emil Engelhardt schon als Zehnjähriger als Hütbub in Neudorf arbeiten. Als sein Vater 1938 starb, kam er zur Unterstützung seiner Mutter nach Hause zurück. Nach Abschluss seiner Bäckerlehre, die er 1939 begann, wurde er 1943 zum Militär eingezogen. Ein Jahr später wurde seiner Mutter von einem Soldaten die Nachricht überbracht, dass ihr Sohn Emil gefallen sei. Exakt am Tage des bereits angesetzten Gedenkgottesdienstes jedoch erhielt die Mutter zwei Briefe ihres Sohnes. In ihnen berichtete er „lediglich” von einer schweren Verwundung der rechten Hand und den dadurch notwendig gewordenen Lazarettaufenthalt. 1945 geriet Emil Engelhardt in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.

Im Jahr 1947 gründete er zusammen mit 17 Brauchtumsfreunden - darunter seine 2017 verstorbene Frau Hermine Siegert, die er 1950 heiratete - den Hirschauer Heimat- und Trachtenverein. Von diesem Tag an machte er den Leitspruch „Treu der Heimat – treu der Sitt‘ – treu der Tracht! Den Alten zur Ehr‘, den Jungen zur Lehr‘“ ein gutes Stück zu seinem Lebensinhalt. Die 74-jährige Geschichte des Trachtenvereins ist ohne Emil Engelhardt so gut wie nicht vorstellbar. Es gibt kaum eine Aufgabe, die der Jubilar in den zurückliegenden Jahrzehnten bei den Trachtlern nicht übernommen hat. Er diente dem Verein als Vorplattler, Jugendleiter, Gerätewart, Kassier und 1. Vorsitzender. Als Dank für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde er mit dem Vereinsabzeichen in Silber und Gold ausgezeichnet und als Krönung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch der Gauverband Oberpfalz der Heimat- und Volkstrachtenvereine würdigte sein vorbildliches Engagement. Er verlieh ihm das silberne und goldene Ehrenabzeichen und ernannte ihn zum Gau-Ehrenmitglied. Die Stadt Hirschau würdigte Emil Engelhardts langjährige ehrenamtliche Vereinstätigkeit 1989 mit der Verleihung des Ehrentellers für langjährige Vereinstätigkeit.

Die gelockerten Corona-Vorschriften und das Organisationstalent seiner Familie machten es möglich, dass dem Jubilar ein großer Bahnhof bereitet wurde. Die Gratulantenschar - darunter Verwandte, Freunde, Nachbarn usw. - stellte sich zeitlich versetzt beim Jubilar ein. Der Gauvorsitzende Erich Tahedl ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Er reiste mit einem Geschenkkorb aus Regensburg an. Die Glückwünsche der Hirschauer Trachtler überbrachten Vorstand Michael Meier, sein Stellvertreter Gaston Lottner und Jugendschatzmeisterin Sieglinde Meier. Emil Engelhardt bedankte sich mit herzlichen Worte für die vielen Glückwünsche. Als große Freude bezeichnete er es, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, zwei Enkeltöchter von fünf Enkeln und vier der insgesamt elf Urenkel im Trachtenverein aktiv sind und sein Schwiegerenkel Michael in seine Fußstapfen als Vorstand getreten ist. Er versicherte, weiterhin – soweit es ihm möglich ist – bei Vereinsabenden dabei zu sein. Allerdings äußerte er auch Bedenken, wie es mit dem Verein nach der langen Corona-Pause weitergehen wird.


(Foto: u): Mit einer kleinen Delegation gratulierten die Hirschauer Trachtler ihrem einzig noch lebenden Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzenden Emil Engelhardt zum 95. Geburtstag. V. l.: Stellv. Vorsitzender Gaston Lottner, Jugendschatzmeisterin Sieglinde Meier, Emil Engelhardt und der Vorsitzende Michael Meier.



Ostern 2021 

 

Zeitversetzt  und mit Abstand durften die Trachtlerkinder ihre selbst gebastelten Osternester im Garten des Josefshauses suchen. 

Gauzeitung der Gau Oberpfalz

Hier die aktuelle Ausgabe der Gauzeitung:

Gebt kalten Füßen keine Chance,

darum kauft beim Heimat- und Trachtenverein Hirschau handgestrickte Socken

ob als Geschenk, Nikolausstrumpf oder für Dich selbst.

Da leider die Möglichkeit fehlt sich am Weihnachtsmarkt mit den passenden Socken einzudecken bieten wir an, diese bei Sieglinde Meier nach telefonischer Terminvereinbarung unter 09622/3562 zu erwerben. 

Beim Abholen Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!


Der Heimat- und Trachtenverein wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und Bleibt`s Gsund!

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Der Heimat- und Trachtenverein wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und Bleibt`s Gsund!

Kürbisse schnitzen für Halloween kurz vor dem Lockdown unter Einhaltung der Sicherheitsabstände mit diesem schönen Ergebnis.

Hirschauer Trachtler erfreuen Seniorenheimbewohner mit Muttertagsständchen

Einen kleinen musikalischen Gruß brachten Hanna Ries, Franz Dolles und Uwe Herrmann den Bewohnern des Hirschauer Pflegeheims. Wie vorher mit der Heimleitung abgesprochen stellten sich die drei mit ausreichend Abstand im Garten des Heimes auf. Von hier konnten die Senioren von ihren Fenstern oder Balkonen den Klängen der Steirischen Harmonika lauschen und sich mit Beifall bedanken. Es war auch für die Musikanten ein besonderes Erlebnis ohne direkten Kontakt zu den Zuhörern aufzuspielen, doch für sie war es eine Freude anderen Menschen in dieser nicht einfachen Situation eine gute halbe Stunde Abwechslung zu schenken. Sicher wird es wieder einmal möglich sein im Gemeinschaftssaal mit den Senioren zu singen und ihnen etwas vorzutanzen. 

Basteln nach der Tanzprobe

Auch vor Hirschau hat die Grippe nicht halt gemacht und so waren es nur eine handvoll Kinder die den Weg zur Tanzprobe gefunden haben. Nach der intensiven Probe durften alle dann noch einen Osterkranz basteln und so gleich ein bisschen ausschwitzen und eine tolle Dekoration für ihr Kinderzimmer mit nach Hause nehmen.

Spendenübergabe
Der Erlös der Spendenbox vom Hirschauer Adventsfensterl 2019 1530€ ging an den Hospizverein e. V. Amberg

Fackelwanderung am Buchberg

Zusammen mit sieben Fackeln machen wir uns auf den Weg zum Buchberg. Vom Parkplatz bis zur Hütte ist der Weg nur mit den Fackeln beleuchtete.
Selbst die kleinsten Trachtler hatten viel Freude beim spazieren zur und um die Hütte am Buchberg. Als die Fackeln erloschen sind ging es zur Brotzeit in die Hütte. 

In der Weihnachtsbäckerei

Es gehört sich einfach dazu, das Plätzchen backen in der Adventszeit. Groß und Klein haben sich beim Teig kneten, ausrollen, ausstechen und verzieren der Plätzchen gut ergänzt. In der Schulküche konnten die Trachtenzwerge mit ihren Jugendleitern und helfenden Mamis die verschiedenen Sorten natürlich auch noch probieren und was nicht geschafft wurde mit nach Hause nehmen.

Kirwaauftritt im Senioren- und Pflegeheim

Freude und gute Laune verbreiteten die Kinder mit ihren Tänzen und Musikstücken bei den Senioren im Heim. Für alle gab es zum kräftigen Applaus noch frisch gebackene Küchln und Getränke. 

Das Bundestrachtenfest in Lübben

Meine Oma und ich und 10 andere Personen vom Trachtenverein Hirschau haben in Wernberg ungeduldig auf den Bus gewartet. Nach einer langen Fahrt haben wir unsere kleine, nette Unterkunft erreicht. Dann gab es die Zimmerverteilung und wir mussten schnell in unsere Dirndl und Lederhosen schlupfen. Der Bus fuhr uns dann zum Marktplatz wo der erste Auftritt auf uns wartete. Wir haben neue Trachten kennengelernt, ich habe beim Eier rollen mitgemacht, wir haben auf der Bühne getanzt und andere haben gesungen und zwar auf lübbenisch. Ich saß sogar am Spinnrad und habe es ausprobiert. Am Markt haben wir für mich weiße Stumpfhosen gekauft und ein Softeis schmecken lassen. Am Abend sind wir zur Schloßinsel gegangen und haben die Auftritte von allen Bundesländern angesehen. Nach dem wunderschönen Abend wurden wir zu unserer Unterkunft gefahren und sind halbtod ins Bett gefallen. Nach dieser Nacht gab es ein leckeres Frühstücksbuffet. Einige waren noch ganz schön müde, so wie ich. Die Mädchen und Frauen haben sich gegenseitig die Haare gemacht und sich hergerichtet. Dann ist der Bus gekommen und wir haben unsere Koffer eingeladen. Anschließend haben wir uns Lübben noch ein bisschen angesehen und ein Gruppenbild gemacht. Dann sind wir zur Aufstellung gegangen. Leopold und ich durften vor der Fahne gehen weil wir das Taferl getragen haben. Es war ganz schön heiß. Nach dem Festzug mussten wir uns von Lübben verabschieden und sind müde wieder in unsere Heimat gefahren. Es war ein sehr schönes Erlebnis in Lübben. Ich singe heute immer noch das Lied: „Wir sind die Originale vom Spreewaldland“, Oma kann es schon nicht mehr hören.

Hanna Ries, 8 Jahre

Trachtler aus Hirschau und Regensburg den britischen Royals ganz nahe

Es war am Donnerstag, 9. Mai 2019 das Ereignis in der Landeshauptstadt München – der Empfang des britischen Thronfolgers Prinz Charles und seiner Frau Camilla, der Herzogin von Cornwall. Beim Empfang auf dem Max-Joseph-Platz gab es viel Folklore. Dort begrüßten u.a. eine Ehrenkompanie der Bayerischen Gebirgsschützen und Abordnungen der Bayerischen Trachtenverbände das royale Paar – mit dabei eine Delegation des Hirschauer Heimat- und Trachtenvereins und Stamm Regensburg. Zusammen vertraten wir acht offiziell den Gauverband Oberpfalz. Für uns war das Dabeisein ein einmaliges Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war schon eine tolle Sache, wie wir mit 150 Trachtlern, angeführt von ebenso vielen Gebirgsschützen zum Max-Joseph-Platz marschierten. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Paar endlich ankam. Wir standen in der ersten Reihe und dem Prinzen und der Herzogin direkt gegenüber. Beide machten einen sehr sympathischen Eindruck. Nach der Begrüßungszeremonie wurden alle Teilnehmer in das Hofbräuhaus eingeladen.