Zwergerln haben wieder Spaß am Popo-Tanz


Der letzte öffentliche Auftritt der „Trachten-Zwergerln“ des Heimat- und Trachtenvereins liegt knapp zwei Jahre zurück. Fast eineinhalb Jahre ist es her, dass sie sich zum letzten Mal zu einer Tanzprobe trafen. Seit letztem Freitag ist Schluss mit der von der Corona-Pandemie verursachten Abstinenz. Im Probenraum des Josefshauses trafen sich die Kleinen erstmals wieder zu einer Tanzprobe. Die Freude über das Wiedersehen war riesengroß. Einige der Zwergerln hatten sich seit mehr als einem Jahr nicht mehr gesehen. Nicht minder erfreut waren Zwergerl-Chefin Eva Ries und der musikalische Begleiter der Zwergerln Franz Dolles. Während seiner Vorstands-Ära wurde die Gruppe 2012 gegründet, die seither von Eva Ries geleitet und betreut wird. Bei der Proben-Premiere erhielten sie Unterstützung durch Romina Seifert. Franz Dolles brauchte nicht lange zu überlegen, mit welchen Musikstücken er mit seinem Akkordeon zum Auftakt aufspielen sollte. Ganz oben auf der Wunschliste standen der „Hans Adam“, den die Kinder „Popo-Tanz“ nennen und die „Fingerl-Polka“, im Zwergerl-Jargon als „Schimpftanz“ bezeichnet. Verständlich, dass es dabei doch das eine oder andere Mal etwas hakte. Gleiches galt für den „Hans bleib daou“
und das Lied vom Elefanten „Ein Elefant, der balanciert“. Eva Ries war mehr als zufrieden mit ihren Schützlingen: „Ich hatte schon befürchtet, dass ihr alles vergessen habt.“ Ab sofort wird wieder freitags im 14-tägigen Turnus geübt, jeweils um 18 Uhr im Josefshaus – das nächste Mal am Freitag, den 9. Juli. Selbstverständlich sind Neueinsteiger herzlich willkommen. Sie brauchen nur einfach bei einer Tanzprobe vorbeischauen. Interessierte Eltern erhalten nähere Auskünfte bei Eva Ries (Tel. 0160/94664965). Im Anschluss an die Zwergerln probt am 9. Juli um 18.45 Uhr im Josefshaus die Jugend- und Erwachsenengruppe im Rahmen des Trachtler-Stammtisches, zu dem alle Mitglieder eingeladen sind.

Seit letztem Freitag ist Schluss mit der von der Corona-Pandemie verursachten Proben- und Auftrittsabstinenz der Trachten-Zwergerln. Zu den Akkordeonklängen von Franz Dolles übten
die Kleinen unter Leitung von Eva Ries (l.) und Romina Seifert (r.) ihnen altvertraute Tänze wie die „Fingerl-Polka“ (im Bild), die sie „Schimpftanz“ nennen oder auch den „Popo-Tanz“, der eigentlich „Hans Adam“ heißt.

Trachtler gratulieren ihrem Urgestein Emil Engelhardt

Hirschau. (u) „Totgesagte leben länger!” Zumindest auf Emil Engelhardt, den Ehrenvorstand des Heimat- und Trachtenvereins, trifft dieses Sprichwort voll und ganz zu. Im Kriegsjahr 1944 hatte man seiner Mutter bereits die Nachricht von seinem Feldtod überbracht und einen Gedenkgottesdienst angesetzt. Dieser Tage feierte er seinen 95. Geburtstag.

In Schnaittenbach am 10. Juni 1926 als ältestes von vier Kindern geboren, musste Emil Engelhardt schon als Zehnjähriger als Hütbub in Neudorf arbeiten. Als sein Vater 1938 starb, kam er zur Unterstützung seiner Mutter nach Hause zurück. Nach Abschluss seiner Bäckerlehre, die er 1939 begann, wurde er 1943 zum Militär eingezogen. Ein Jahr später wurde seiner Mutter von einem Soldaten die Nachricht überbracht, dass ihr Sohn Emil gefallen sei. Exakt am Tage des bereits angesetzten Gedenkgottesdienstes jedoch erhielt die Mutter zwei Briefe ihres Sohnes. In ihnen berichtete er „lediglich” von einer schweren Verwundung der rechten Hand und den dadurch notwendig gewordenen Lazarettaufenthalt. 1945 geriet Emil Engelhardt in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.

Im Jahr 1947 gründete er zusammen mit 17 Brauchtumsfreunden - darunter seine 2017 verstorbene Frau Hermine Siegert, die er 1950 heiratete - den Hirschauer Heimat- und Trachtenverein. Von diesem Tag an machte er den Leitspruch „Treu der Heimat – treu der Sitt‘ – treu der Tracht! Den Alten zur Ehr‘, den Jungen zur Lehr‘“ ein gutes Stück zu seinem Lebensinhalt. Die 74-jährige Geschichte des Trachtenvereins ist ohne Emil Engelhardt so gut wie nicht vorstellbar. Es gibt kaum eine Aufgabe, die der Jubilar in den zurückliegenden Jahrzehnten bei den Trachtlern nicht übernommen hat. Er diente dem Verein als Vorplattler, Jugendleiter, Gerätewart, Kassier und 1. Vorsitzender. Als Dank für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde er mit dem Vereinsabzeichen in Silber und Gold ausgezeichnet und als Krönung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auch der Gauverband Oberpfalz der Heimat- und Volkstrachtenvereine würdigte sein vorbildliches Engagement. Er verlieh ihm das silberne und goldene Ehrenabzeichen und ernannte ihn zum Gau-Ehrenmitglied. Die Stadt Hirschau würdigte Emil Engelhardts langjährige ehrenamtliche Vereinstätigkeit 1989 mit der Verleihung des Ehrentellers für langjährige Vereinstätigkeit.

Die gelockerten Corona-Vorschriften und das Organisationstalent seiner Familie machten es möglich, dass dem Jubilar ein großer Bahnhof bereitet wurde. Die Gratulantenschar - darunter Verwandte, Freunde, Nachbarn usw. - stellte sich zeitlich versetzt beim Jubilar ein. Der Gauvorsitzende Erich Tahedl ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Er reiste mit einem Geschenkkorb aus Regensburg an. Die Glückwünsche der Hirschauer Trachtler überbrachten Vorstand Michael Meier, sein Stellvertreter Gaston Lottner und Jugendschatzmeisterin Sieglinde Meier. Emil Engelhardt bedankte sich mit herzlichen Worte für die vielen Glückwünsche. Als große Freude bezeichnete er es, dass seine Töchter und Schwiegersöhne, zwei Enkeltöchter von fünf Enkeln und vier der insgesamt elf Urenkel im Trachtenverein aktiv sind und sein Schwiegerenkel Michael in seine Fußstapfen als Vorstand getreten ist. Er versicherte, weiterhin – soweit es ihm möglich ist – bei Vereinsabenden dabei zu sein. Allerdings äußerte er auch Bedenken, wie es mit dem Verein nach der langen Corona-Pause weitergehen wird.


(Foto: u): Mit einer kleinen Delegation gratulierten die Hirschauer Trachtler ihrem einzig noch lebenden Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzenden Emil Engelhardt zum 95. Geburtstag. V. l.: Stellv. Vorsitzender Gaston Lottner, Jugendschatzmeisterin Sieglinde Meier, Emil Engelhardt und der Vorsitzende Michael Meier.



Ostern 2021 

 

Zeitversetzt  und mit Abstand durften die Trachtlerkinder ihre selbst gebastelten Osternester im Garten des Josefshauses suchen. 

Aktuelle Termine

Die nächsten Termine sind in der Tagespresse,
in unserem Google-Kalender und bei hirschau.de zu sehen.

Eindrücke von ein paar unserer Aktivitäten gibt es z. B. hier.

Gauzeitung der Gau Oberpfalz

Hier die aktuelle Ausgabe der Gauzeitung:

Gebt kalten Füßen keine Chance,

darum kauft beim Heimat- und Trachtenverein Hirschau handgestrickte Socken

ob als Geschenk, Nikolausstrumpf oder für Dich selbst.

Da leider die Möglichkeit fehlt sich am Weihnachtsmarkt mit den passenden Socken einzudecken bieten wir an, diese bei Sieglinde Meier nach telefonischer Terminvereinbarung unter 09622/3562 zu erwerben. 

Beim Abholen Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!


Der Heimat- und Trachtenverein wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und Bleibt`s Gsund!

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Der Heimat- und Trachtenverein wünscht allen eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und Bleibt`s Gsund!

Kürbisse schnitzen für Halloween kurz vor dem Lockdown unter Einhaltung der Sicherheitsabstände mit diesem schönen Ergebnis.

Hirschauer Trachtler erfreuen Seniorenheimbewohner mit Muttertagsständchen

Einen kleinen musikalischen Gruß brachten Hanna Ries, Franz Dolles und Uwe Herrmann den Bewohnern des Hirschauer Pflegeheims. Wie vorher mit der Heimleitung abgesprochen stellten sich die drei mit ausreichend Abstand im Garten des Heimes auf. Von hier konnten die Senioren von ihren Fenstern oder Balkonen den Klängen der Steirischen Harmonika lauschen und sich mit Beifall bedanken. Es war auch für die Musikanten ein besonderes Erlebnis ohne direkten Kontakt zu den Zuhörern aufzuspielen, doch für sie war es eine Freude anderen Menschen in dieser nicht einfachen Situation eine gute halbe Stunde Abwechslung zu schenken. Sicher wird es wieder einmal möglich sein im Gemeinschaftssaal mit den Senioren zu singen und ihnen etwas vorzutanzen. 

Basteln nach der Tanzprobe

Auch vor Hirschau hat die Grippe nicht halt gemacht und so waren es nur eine handvoll Kinder die den Weg zur Tanzprobe gefunden haben. Nach der intensiven Probe durften alle dann noch einen Osterkranz basteln und so gleich ein bisschen ausschwitzen und eine tolle Dekoration für ihr Kinderzimmer mit nach Hause nehmen.

Spendenübergabe
Der Erlös der Spendenbox vom Hirschauer Adventsfensterl 2019 1530€ ging an den Hospizverein e. V. Amberg

Fackelwanderung am Buchberg

Zusammen mit sieben Fackeln machen wir uns auf den Weg zum Buchberg. Vom Parkplatz bis zur Hütte ist der Weg nur mit den Fackeln beleuchtete.
Selbst die kleinsten Trachtler hatten viel Freude beim spazieren zur und um die Hütte am Buchberg. Als die Fackeln erloschen sind ging es zur Brotzeit in die Hütte. 

In der Weihnachtsbäckerei

Es gehört sich einfach dazu, das Plätzchen backen in der Adventszeit. Groß und Klein haben sich beim Teig kneten, ausrollen, ausstechen und verzieren der Plätzchen gut ergänzt. In der Schulküche konnten die Trachtenzwerge mit ihren Jugendleitern und helfenden Mamis die verschiedenen Sorten natürlich auch noch probieren und was nicht geschafft wurde mit nach Hause nehmen.

Kirwaauftritt im Senioren- und Pflegeheim

Freude und gute Laune verbreiteten die Kinder mit ihren Tänzen und Musikstücken bei den Senioren im Heim. Für alle gab es zum kräftigen Applaus noch frisch gebackene Küchln und Getränke. 

Das Bundestrachtenfest in Lübben

Meine Oma und ich und 10 andere Personen vom Trachtenverein Hirschau haben in Wernberg ungeduldig auf den Bus gewartet. Nach einer langen Fahrt haben wir unsere kleine, nette Unterkunft erreicht. Dann gab es die Zimmerverteilung und wir mussten schnell in unsere Dirndl und Lederhosen schlupfen. Der Bus fuhr uns dann zum Marktplatz wo der erste Auftritt auf uns wartete. Wir haben neue Trachten kennengelernt, ich habe beim Eier rollen mitgemacht, wir haben auf der Bühne getanzt und andere haben gesungen und zwar auf lübbenisch. Ich saß sogar am Spinnrad und habe es ausprobiert. Am Markt haben wir für mich weiße Stumpfhosen gekauft und ein Softeis schmecken lassen. Am Abend sind wir zur Schloßinsel gegangen und haben die Auftritte von allen Bundesländern angesehen. Nach dem wunderschönen Abend wurden wir zu unserer Unterkunft gefahren und sind halbtod ins Bett gefallen. Nach dieser Nacht gab es ein leckeres Frühstücksbuffet. Einige waren noch ganz schön müde, so wie ich. Die Mädchen und Frauen haben sich gegenseitig die Haare gemacht und sich hergerichtet. Dann ist der Bus gekommen und wir haben unsere Koffer eingeladen. Anschließend haben wir uns Lübben noch ein bisschen angesehen und ein Gruppenbild gemacht. Dann sind wir zur Aufstellung gegangen. Leopold und ich durften vor der Fahne gehen weil wir das Taferl getragen haben. Es war ganz schön heiß. Nach dem Festzug mussten wir uns von Lübben verabschieden und sind müde wieder in unsere Heimat gefahren. Es war ein sehr schönes Erlebnis in Lübben. Ich singe heute immer noch das Lied: „Wir sind die Originale vom Spreewaldland“, Oma kann es schon nicht mehr hören.

Hanna Ries, 8 Jahre

Trachtler aus Hirschau und Regensburg den britischen Royals ganz nahe

Es war am Donnerstag, 9. Mai 2019 das Ereignis in der Landeshauptstadt München – der Empfang des britischen Thronfolgers Prinz Charles und seiner Frau Camilla, der Herzogin von Cornwall. Beim Empfang auf dem Max-Joseph-Platz gab es viel Folklore. Dort begrüßten u.a. eine Ehrenkompanie der Bayerischen Gebirgsschützen und Abordnungen der Bayerischen Trachtenverbände das royale Paar – mit dabei eine Delegation des Hirschauer Heimat- und Trachtenvereins und Stamm Regensburg. Zusammen vertraten wir acht offiziell den Gauverband Oberpfalz. Für uns war das Dabeisein ein einmaliges Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es war schon eine tolle Sache, wie wir mit 150 Trachtlern, angeführt von ebenso vielen Gebirgsschützen zum Max-Joseph-Platz marschierten. Es dauerte eine ganze Weile, bis das Paar endlich ankam. Wir standen in der ersten Reihe und dem Prinzen und der Herzogin direkt gegenüber. Beide machten einen sehr sympathischen Eindruck. Nach der Begrüßungszeremonie wurden alle Teilnehmer in das Hofbräuhaus eingeladen.